Was ist neu in Dynamics 365 Supply Chain Management 10.0.46?
Die Anforderungen an moderne Supply-Chain-Lösungen steigen stetig. Fachbereiche erwarten mehr Transparenz, schnellere Entscheidungsfindung und flexiblere Prozesse – ohne dabei die Stabilität im operativen Betrieb zu gefährden. Mit dem Dezember-Release 2025 von Microsoft Dynamics 365 Supply Chain Management in Version 10.0.46 erfüllt Microsoft genau diese Erwartungen mit praxisnahen Erweiterungen, die im Tagesgeschäft spürbaren Mehrwert schaffen.
Der Fokus liegt auf Rückverfolgbarkeit, Qualitätsmanagement und Preisfindung – zentrale Bereiche, die sowohl regulatorisch als auch wirtschaftlich entscheidend sind. Unternehmen erhalten ein Update, das Prozesse messbar verbessert, ohne bestehende Abläufe zu stören oder die Systemstabilität zu beeinträchtigen.
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Mehr Transparenz mit Tracking-Attributen
Ein zentrales Highlight der Version 10.0.46 ist die Einführung von Tracking-Attributen, die die Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette deutlich verbessern. Diese Funktion ermöglicht es, zusätzliche Informationen – wie Temperaturverläufe, Prüfergebnisse oder Produktionsparameter direkt mit Serien oder Chargennummern zu verknüpfen.
Der Nutzen ist erheblich: Qualitäts-, Produktions- und Logistikteams können gezielt analysieren, unter welchen Bedingungen Produkte hergestellt oder transportiert wurden. Abweichungen lassen sich schneller erkennen, Ursachen fundierter bewerten und Maßnahmen gezielt einleiten. In regulierten Branchen oder bei Rückruf-Szenarien wird diese Form der Rückverfolgbarkeit zu einem echten Steuerungsinstrument.
Die Funktion stärkt die End-to-End-Transparenz, unterstützt datenbasierte Entscheidungen und fördert das Vertrauen bei Kunden und Aufsichtsbehörden. Für Unternehmen mit komplexen Lieferketten oder hochwertigen Produkten bieten Tracking-Attribute eine entscheidende zusätzliche Informationsschicht.
Prüfmittel im Asset Management (Vorschau)
Eine weitere wichtige Neuerung ist die Integration von Prüfmitteln in das Asset Management. Kalibriergeräte können nun als wartbare Assets verwaltet werden – inklusive Kalibrierplänen, Wartungshistorie und Zustandsüberwachung.
Diese Integration schafft eine durchgängige Sicht auf Qualitätssicherung und Instandhaltung. Unternehmen stellen sicher, dass Prüfmittel jederzeit kalibriert, einsatzbereit und konform mit internen sowie externen Standards sind. Das Risiko fehlerhafter oder abgelaufener Geräte wird deutlich reduziert, während Dokumentation und Nachvollziehbarkeit – insbesondere bei Audits – erheblich verbessert werden.
Durch die direkte Verknüpfung von Qualitätssicherung und Asset-Lifecycle-Management lassen sich Prozesse verschlanken, Ausfallzeiten reduzieren und die Audit-Fähigkeit stärken. Besonders wertvoll ist diese Funktion für Branchen mit hohen Qualitätsanforderungen wie Pharma, Automobil oder Lebensmittelproduktion.
Preisberechnung ohne Verkaufsauftrag
Im Modul Sales & Marketing bringt Version 10.0.46 die Möglichkeit, Preise und Rabatte zu berechnen, ohne einen Verkaufsauftrag anzulegen.
Diese Funktion ist besonders relevant für Angebots-, Simulations- und Integrationsszenarien. Fachbereiche erhalten schnell verlässliche Preisinformationen, ohne operative Belege zu erzeugen. Das beschleunigt Angebotsprozesse, vereinfacht die Anbindung externer Systeme wie E-Commerce-Plattformen oder CPQ-Lösungen und reduziert unnötige Transaktionen im ERP-System.
Vertriebsteams gewinnen an Geschwindigkeit und Flexibilität, während die IT von saubereren Daten und geringerer Systemlast profitiert. Die Funktion unterstützt eine agile Kundenansprache und schnellere Reaktionen in wettbewerbsintensiven Angebotsprozessen.
Einheitliche Preislogik für POS und E-Commerce
Für Unternehmen mit Omnichannel-Strategien erweitert Version 10.0.46 die Preislogik über POS- und E-Commerce-Kanäle hinweg durch benutzerdefinierte Preisattribute. Diese ermöglichen differenzierte Preise basierend auf Kundenprofilen, Kampagnen oder Vertriebskanälen.
Die Attribute werden zentral gepflegt und konsistent an alle Verkaufskanäle verteilt. Das sorgt für ein einheitliches Kundenerlebnis, schnellere Reaktionen im Marketing und mehr Kontrolle über kanalübergreifende Preisstrategien. Einzelhändler und B2C-orientierte Hersteller können so komplexere Preislogiken umsetzen – ohne zusätzliche Systemkomplexität.
Das Ergebnis: höhere Kundenzufriedenheit, effektivere Kampagnen und eine klar strukturierte Preissteuerung über alle Touchpoints hinweg.
Stabil weiterentwickelt – Mehr Transparenz, Qualität und Flexibilität für die Supply Chain
Dynamics 365 Supply Chain Management 10.0.46 überzeugt durch hohen fachlichen Nutzen und praxisnahe Weiterentwicklungen. Mehr Transparenz durch Tracking-Attribute, besser gesteuerte Qualität durch die Integration von Prüfmitteln und flexiblere Preisprozesse stärken moderne Supply-Chain-Organisationen nachhaltig.
Für Unternehmen bedeutet das: mehr Kontrolle, weniger Risiko und effizientere Abläufe – ohne komplexe Umstellungen. Version 10.0.46 ist ein stabiles, praxisorientiertes Update, das Fachbereiche stärkt und die Grundlage für zukünftige Innovationen legt. Microsoft unterstreicht damit erneut sein Ziel, kontinuierlich relevante, wirkungsvolle Verbesserungen für reale Herausforderungen in der Lieferkette bereitzustellen.
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